1. Das Wasser an der richtigen Stelle abstellen
Suchen Sie zuerst den lokalen Hahn: unter dem Waschbecken, hinter dem WC, an der Waschmaschinenzuleitung. Genügt das nicht, schließen Sie den Hauptabsperrhahn der Wohnung.
In Brüsseler Mehrfamilienhäusern liegen Zähler und Hauptabsperrhahn fast immer im Keller, manchmal hinter einer Gemeinschaftstür. Suchen Sie sie heute, nicht am Tag des Lecks.
2. Die Elektrik sichern
Läuft Wasser nahe einer Steckdose, einer Leuchte oder dem Verteilerkasten, schalten Sie den betroffenen Automaten ab – im Zweifel den Hauptschalter. Berühren Sie nie einen nassen Verteiler mit feuchten Händen.
3. Schaden begrenzen und dokumentieren
Wasser aufnehmen, Möbel anheben, Holzböden schützen – in Brüsseler Häusern sehr verbreitet. Fotografieren Sie dann Quelle, Spuren, betroffene Gegenstände und gegebenenfalls die Decke des Nachbarn.
Diese Fotos werden dreimal gebraucht: für die Versicherung, für das Ferndiagnose-Angebot und als Nachweis des Ausgangszustands bei Streit mit der Eigentümergemeinschaft.
4. Wen anrufen: Installateur, Vivaqua oder Verwalter
In Brüssel ist die Aufteilung einfach.
- Leck nach dem Zähler, innerhalb der Wohnung: privater Installateur.
- Leck vor dem Zähler, am Anschluss oder in der Straße: Vivaqua (0800 35 024, rund um die Uhr).
- Leck an gemeinsamer Steigleitung oder am Dach: Verwalter der Eigentümergemeinschaft.
- Gleichzeitig Gasgeruch: Gebäude verlassen und 0800 19 400 (Sibelga) anrufen.
5. Versicherung informieren
Die meisten belgischen Wohnversicherungen deckten Wasserschäden, verlangen aber eine schnelle Meldung, oft innerhalb von acht Tagen. Bewahren Sie die Reparaturrechnung auf: die Versicherung braucht sie zur Ursachenfeststellung.